Und besonders wichtig erscheint mir nun, die Spannung auszuhalten zwischen der Schönheit unserer Welt und der Liebe zwischen uns Menschen und der Grausamkeit und Verzweiflung und der Kriege.
Nachklang einer Teilnehmer:in
Die Orte des Gedenkens. Orte die aufgeladen sind, mit Unaussprechlichem. Raum für Begegnung mit der Geschichte, mit dem Schrecken aber es wohnt auch eine gewisse Schönheit in diesen Orten.
Wenn wir an diese Orte gehen konfrontieren wir uns mit all dem, das können wir nicht allein, hier brauchen wir andere Menschen die gemeinsam mit uns eintauchen in die Prozesse die diese Orte in uns auslösen.
"Wir können uns kein Leben ohne Leid aussuchen. Aber wir können uns aussuchen, dass wir frei sein wollen, dass wir die Vergangenheit hinter uns lassen, egal, was uns zustößt, und dass wir das Mögliche wagen."
aus: "Ich bin hier, und alles ist jetzt" Dr. Edith Eva Eger btb-Verlag
Diesen Ort wirklich zu sehen, zu betreten, zu begehen, hat meine Gefühle sehr verändert. Es ist viel be-greifbarer geworden.
Ich hab gerade das Gefühl, dass ich den Ort ein Stück in mir trage, ihn dank der Schweigezeit verinnerlicht habe, das Grün, den Steinbruch, das, was jetzt da ist.
Irgendetwas ist für mich fassbarer geworden, konkreter, auch wenn ich es gerade nicht benennen kann und es wie ein Widerspruch erscheint.
"Ich sehe da noch einen Mann sitzen, auf der einen der ‚Stelen‘ und Tränen weinend. Das war unglaublich“ (Aus dem Interview mit Ulla Schorn, 2018)